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Die
EUCHARISTISCHE GEGENWART DES HERRN in der Gestalt des Brotes
ist immer der Anfang, die bereitstehende geöffnete Türe zu
diesem INNEN, dieser göttlichen Dimension zwischen Menschen,
dieser Himmel unter uns, auch wenn wir, die an ihn glauben, in einem
oder mehreren Augenblicken nicht nach Jesu 'Neuem Gebot'
leben, das allein der Schlüssel ist, der diese Mitte von unserer
Seite aus öffnet. Von Gottes Seite her ist sie seit der
Erlösungstat Jesu in der Eucharistie stillschweigend immer da,
immer auf uns wartend. Weil unsere Grundbefindlichkeit in diesem
Universum aber so ist, dass wir die Öffnung nicht aus uns
herbeiführen könnten, konnte sie nur von Gottes Seite aus
für uns initiiert werden. Das ist durch Jesus geschehen.
Dies möge nun bitte niemand mit einer Initiierung durch eventuell höher entwickelte Außerirdische verwechseln, wie mittlerweile manche gesellschaftliche Gruppierungen es annehmen, die dann ja nach wie vor zu unserem Universum gehören würden und wie wir mit erlösungsbedürftig wären. Ebenso ist dies nicht gegeben, wenn sie zu anderen geschöpflichen Paralleluniversen gehören, deren Existenz heute auch angenommen werden muss, die sich in anderen Frequenzen bewegen und von uns nur nicht - oder noch nicht - wahrgenommen werden können. Das christliche Fegfeuer könnte z.B. diese gemeint haben. Gottes Universum ist um seiner und unserer Freiheit willen unserem Zugriff grundsätzlich nicht verfügbar, aber natürlich erfahrbar. Die anders frequentierten, unsichtbaren geschöpflichen Universen können uns aber, da wir nun ihre Existenz ganz realistisch annehmen müssen, eine wunderbare, wesentlich realere Vorstellung von Gottes Universen geben, als wir sie je haben konnten. Im Nachgehen des Weges Jesu nun, können auch wir seither diese Türe in Gottes Dimension überhaupt erst einmal wahrnehmen und dann auch durchschreiten. Aber nicht nur einmal oder ein für allemal. Nein, das muss ab dann in jedem Augenblick neu geschehen. Wir können diesen Durchgang von unsererm Universum zu Gottes Universum, also die Überwindug dieser speziellen 'border frequency' oder Frequenzbarriere, zeitlebens nie 'pachten'. Der Faktor Zeit spielt eine entscheidende Rolle. Jesus fordert uns deshalb mit Nachdruck auf, ihm zu folgen, weil wir nur so der Türe gewahr werden und sie immer wieder durchschreiten können. Der von ihm vorgezeichnete und voraus gegangene Weg ist der Weg durch diese Türe. Jesus sagt dazu: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Das bedeutet aber nicht, dass wir jetzt alle gekreuzigt werden müssen. Sein Weg im Geiste ist der Führer. Doch der wird bei aller Befreiung immer auch ein Kreuzweg sein, solange es in unserem Umfeld noch Menschen gibt, die sich diesem Weg verweigern. Kern dieses Nachgehens ist für das Bewusstsein der GLAUBE, als Höchstform des Wissens, und für das konkrete Tun, sein 'Neues Gebot', als Höchstform der Liebe. |
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....Papst Johannes-Paul noch hatte die Jugend eingeladen....Papst Benedikt XVl hat sie dann empfangen und durch die Tage geführt. Johannes-Paul ll war sicher schon, davon kann man ausgehen, von der anderen, der unverfügbaren Seite der geöffneten Mitte aus aktiv. |
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SEID ALLEZEIT WACHSAM <
Der Himmel zwischen uns, also unser Zugang zu Gottes Dimension in unserem gemeinsamen INNEN, ist sehr zerbrechlich. Nicht zuletzt weil der Faktor Zeit eine große Rolle spielt und wir die Öffnung von Augenblick zu Augenblick in der gegenseitigen Liebe neu gewinnen müssen. Also den Schritt durch die uns von Gott in Jesus angebotene Türe müssen wir von Augenblick zu Augenblick je neu vollziehen. Das ist ähnlich wie mit der Musik. Sie kommt ohne den in jedem Augenblick gesungenen Ton nicht zustande. Hier ist unsere größte Schwachstelle im Miteinander. Das ist unser Kreuz und Ursache unserer Kriege. Uns bereitet ja schon das 'Singen' der Liebe als solches grosse Schwierigkeiten, um wieviel mehr die beharrliche Wiederholung. In der Verwirklichung der gegenseitigen Liebe nach dem 'Neuen Gebot' Jesu fehlen in der Regel viele Töne innerhalb der Melodie des alltäglichen 'Gesangs'. Wir wären aufgeschmissen, wären wir auf uns alleine gestellt und wäre GOTT uns nicht von SEINEM anderem Ufer aus entgegen gekommen. Wie er nun uns durch Jesus entgegen gekommen ist, so fordert er uns auf, auch einander entgegen zu kommen und macht dies sogar zu seinem 'Neuen Gebot' quasi zu seinem Testament, für unser Miteinander. Die Mitte zwischen Dir und mir bedarf eines anderen Zugangs als zu der in meinem Inneren. Was mache ich, wenn mir nun das Gegenüber nicht so entgegen kommt, dass sich die Mitte zwischen uns öffnen kann? Das ist der Punkt. Ich ermuntere an dieser Stelle jeden, den Weg Jesu mit uns Menschen einmal genau zu betrachten, seine Weisungen zu bedenken, um zu begreifen, was wir tun müssen, wie wir uns verhalten müssen, damit sich die Mitte zwischen uns zu Gott öffnen kann. Nämlich
Das war ingewisser Weise eine Überforderung- Die Menschen damals haben das Ungeheuerliche noch nicht begriffen. Um nichts, nun, aber auch gar nichts in der Welt, auch nicht die grausame Kreuzigung, ist er der Versuchung erlegen, uns gegen unsere Freiheit zu solcher Liebe zu zwingen, die die Mitte zwischen ihm und uns zu Gott hin hätte öffnen können. Und um nichts in der Welt, hat er von seiner Liebe zu uns im Bemühen um diesen Himmel zwischen uns abgelassen. Er hat stattdessen um dieser Öffnung willen gelitten. Er hat sich darin geübt, den Schmerz unseres Unvermögens und unserer Ablehnung anzunehmen anstatt sich dagegen aufzubäumen. Er hat den Schmerz gleichsam 'gegessen' und beharrlich weiter geliebt. So genau sollen auch wir bei Verweigerung oder Unvermögen einander tun. Ja das soll unser wichtigstes Tun sein, eh wir zur Sache kommen. Also um dieser geöffneten Mitte willen füreinander bereit sein alles zu geben oder gar zu leiden, falls gefordert, eh wir von der Liebe lassen oder den anderen zwingen oder ihn mit Gewalt zu bewegen versuchen und der Liebe dadurch selber den Rücken kehren. Das scheint z.B. in dem Film 'die Passion' von Mel Ginson am stärksten durch. Der Blick der Liebe Jesu durchzog den ganzen Film stärker als all das Blut. Für mich jedenfalls war das so. Dies soll nach dem Wunsch Jesu immer unser erstes Motiv sein. Denn alles, was wir in einer konkreten Sache gemeinsam tun, kann nur Fortschritt bedeuten, wenn es aus dieser geöffneten Mitte heraus gut getan wird. Alles andere ist Schein und Kreislauf der Finsternis. Das meint Jesus, wenn er sagt: "Suchet zuerst das Reich Gottes und alles andere wird euch dazugegeben werden." Die konkreten Dinge laufen dann fast wie von selber, mit der Leichtigkeit des Himmels. Alle Liebe einsetzen: nicht für einen Vorteil für mich, sondern für diese Himmelsöffnung in unserer Mitte. Denn das gemeinsame neue Leben jenseits dieser Öffnung vor Gottes Angesicht und in Gottes Dimension, übertrifft auch schon hier und jetzt alles Leid. Macht es, wenn der Himmel da ist, wie weggeblasen. Wir haben dann aber leider die überaus große Neigung diesen Himmel festhalten zu wollen. Genau dadurch jedoch entrinnt er uns. Warum? Weil das uns veranlasst, in der Liebe stehen zu bleiben. Der Himmel in Gott ist aber lebendige, fortschreitende Liebe.
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