....hier  Weltjugendtag 2005 in Köln    
   


.....ein Blick in das INNEN dieser Tage, dahin, wohin die Medien für den Betrachter erst dann gelangen, wenn er selber es ermöglicht. Mit künstlerischen Mitteln, so wie ich es hier versuche, kann man diesem INNEN noch etwas näher kommen, gleichwohl genügt auch das nicht, wenn nicht der Betrachter es auch live in sich selber öffnet und eine Resonanz  zu diesem INNEN der Ereignisse anstößt. Jeder muss, weil wir frei sind, diese ganz andere Dimension des 'Himmels' sich selber öffnen. Wer dies nicht tut, sieht immer nur von außen, und er beurteilt dann auch immer nur das Außen, weil ihm das INNEN unverfügbar ist. Die Fehlurteile akkumulieren mit der Zeit. Ein INNEN, das jedoch nicht zu verwechseln ist mit eingeweihtem, esoterischem Wissen unserer geschöpflichen Dimensionen, die uns ja auch noch lange nicht alle zugänglich sind. Sie können den Eindruck eines Himmels machen, sind es aber nicht.

 
         
       

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Million Jugendliche aus aller Welt waren von Papst Johannes-Paul ll nach Köln eingeladen. Mit dem Heiligen Vater, es war dann doch schon sein Nachfolger, Papst Benedikt XVl, wollten sie unter dem Motto zusammenzukommen:

> WIR SIND GEKOMMEN, IHN ANZUBETEN. <

 

Diese Absicht wurde von dem Gros der Jugendlichen sehr ernst genommen und in der Vorbereitung von allen, Seelsorgern wie Jugendlichen fokussiert und praktiziert. Das war der eigentliche Weltjugendtag, der schon zwei Jahre vorher weltweit begann. Deshalb öffnete sich ihnen allen in den paar Tagen in Köln dieses grosse, sie alle erfassende INNEN in der Mitte aller, unsichtbar von DNA zu DNA. Die Massen waren da, wo dies geschah, keine Massen mehr, kein Nebeneinander vieler selbstbezogener Individuen. Sie waren in freier Entscheidung in Gottes höherer Dimension in dem Bemühen um die gegenseitige Liebe, die Jesu >Neues Gebot< meint, miteinander verbunden. 

Für die, die etwas von Hyperraum und Gruppenbewusstsein und Wellengenetik verstehen: den meine ich hier nicht mit höherer Dimension. Gleichwohl ist gerade auch er betroffen. Das ist sogar von grosser Bedeutung.  Denn auch er muss von uns gemeinsam in die Dimension Gottes hinein geöffnet werden. Hier liegt seit Menschengedenken unsere eigentliche, zwischenmenschliche Not. Es muss im bewussten Miteinander geschehen. Auf ein solches Miteinander war die weltweit vorbereitende Katechese ausgerichtet. Darauf ist alle christliche Liturgie ausgerichtet. Denn nur dann können auch die vielen Einzelnen die Erfahrungen der ganz anderen göttlichen Dimension mit Bewusstsein erfassen.  Folglich war das Erlebnis der Öffnung in das INNEN des WJT gewiss nicht jedem Teilnehmenden bewusst und nicht jeder wird schon in der Lage gewesen sein, dann das Erlebte richtig zu deuten und verstehen, aber es wird seine Wikrung gehabt haben und es war spürbar und wird spürbar bleiben, solange das Bemühen um die je eigene Öffnung auch vor Ort fortgesetzt wird. 

 

 

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 Glossar

Literaturverzeichnis

   


....auf dem Marienfeld während der Vigil, der Nachtwache mit dem Heiligen Vater und dem Eucharistischen Segen.

 
         
     

 

 

 

 

Die EUCHARISTISCHE GEGENWART DES HERRN in der Gestalt des Brotes ist immer der Anfang, die bereitstehende geöffnete Türe  zu diesem INNEN, dieser göttlichen Dimension zwischen Menschen, dieser Himmel unter uns, auch wenn wir, die an ihn glauben, in einem oder mehreren Augenblicken  nicht nach Jesu 'Neuem Gebot' leben, das allein der Schlüssel ist, der diese Mitte von unserer Seite aus öffnet.  Von Gottes Seite her ist sie seit der Erlösungstat Jesu in der Eucharistie stillschweigend immer da, immer auf uns wartend. Weil unsere Grundbefindlichkeit in diesem Universum aber so ist, dass wir die Öffnung nicht aus uns herbeiführen könnten, konnte sie nur von  Gottes Seite aus für uns initiiert werden. Das ist durch Jesus geschehen. 

Dies möge nun bitte niemand mit einer Initiierung durch eventuell höher entwickelte Außerirdische verwechseln, wie mittlerweile manche gesellschaftliche Gruppierungen es annehmen, die dann ja nach wie vor zu unserem Universum gehören würden und wie wir mit erlösungsbedürftig wären. Ebenso ist dies nicht gegeben, wenn sie zu anderen geschöpflichen Paralleluniversen gehören, deren Existenz heute auch angenommen werden muss,  die sich in anderen Frequenzen bewegen und von uns nur nicht - oder noch nicht - wahrgenommen werden können. Das christliche Fegfeuer könnte z.B. diese gemeint haben. Gottes Universum ist um seiner und unserer Freiheit willen unserem Zugriff grundsätzlich nicht verfügbar, aber natürlich erfahrbar. Die anders frequentierten, unsichtbaren geschöpflichen Universen können uns aber, da wir nun ihre Existenz ganz realistisch annehmen müssen, eine wunderbare, wesentlich realere Vorstellung von Gottes Universen geben, als wir sie je haben konnten.

Im Nachgehen des Weges Jesu nun, können auch wir seither diese Türe in Gottes Dimension überhaupt erst einmal wahrnehmen und dann auch durchschreiten. Aber nicht nur einmal oder ein für allemal. Nein, das muss ab dann in jedem Augenblick neu geschehen. Wir können diesen Durchgang von unsererm Universum zu Gottes Universum, also die Überwindug dieser speziellen 'border frequency' oder Frequenzbarriere,  zeitlebens nie 'pachten'. Der Faktor Zeit spielt eine entscheidende Rolle. Jesus fordert uns deshalb mit Nachdruck auf, ihm zu folgen, weil wir nur so der Türe gewahr werden und sie immer wieder durchschreiten können. Der von ihm vorgezeichnete und voraus gegangene Weg ist der Weg durch diese Türe. Jesus sagt dazu: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Das bedeutet aber nicht, dass wir jetzt alle gekreuzigt werden müssen.  Sein Weg im Geiste ist der Führer. Doch der wird bei aller Befreiung immer auch ein Kreuzweg sein, solange es in unserem Umfeld noch Menschen gibt, die sich diesem Weg verweigern.  Kern dieses Nachgehens ist für das Bewusstsein der GLAUBE, als Höchstform des Wissens, und für das konkrete Tun, sein 'Neues Gebot', als Höchstform der Liebe.

  
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.....das Marienfeld zu Beginn der Vigil in der Dämmerung

 
       
     

 

 

  ....Papst Johannes-Paul noch hatte die Jugend eingeladen....Papst Benedikt XVl hat sie dann empfangen und durch die Tage geführt.  Johannes-Paul ll war sicher schon, davon kann man ausgehen, von der anderen, der unverfügbaren Seite der geöffneten Mitte aus aktiv. 

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........nur in Überblendungen lassen sich verschiedene Elemente des riesigen Marienfelds einfangen.

 
       
     

 

 

 

 

 

> SEID ALLEZEIT WACHSAM <

 

Der Himmel zwischen uns, also  unser Zugang zu Gottes Dimension in unserem gemeinsamen INNEN, ist sehr zerbrechlich. Nicht zuletzt weil der Faktor Zeit eine große Rolle spielt und wir die Öffnung von Augenblick zu Augenblick in der gegenseitigen Liebe neu gewinnen müssen. Also den Schritt durch die uns von Gott in Jesus angebotene Türe  müssen wir von Augenblick zu Augenblick je neu vollziehen. Das ist ähnlich wie mit der Musik. Sie kommt ohne den in jedem Augenblick gesungenen Ton nicht zustande. Hier ist unsere größte Schwachstelle im Miteinander. Das ist unser Kreuz und Ursache unserer Kriege. Uns bereitet ja schon das 'Singen' der Liebe als solches grosse Schwierigkeiten, um wieviel mehr die beharrliche Wiederholung. In der Verwirklichung der gegenseitigen Liebe nach dem 'Neuen Gebot' Jesu fehlen in der Regel viele Töne innerhalb der Melodie des alltäglichen 'Gesangs'. Wir wären aufgeschmissen, wären wir auf uns alleine gestellt und wäre GOTT uns nicht von SEINEM anderem Ufer aus entgegen gekommen.

Wie er nun uns durch Jesus entgegen gekommen ist, so fordert er uns  auf, auch einander entgegen zu kommen und macht dies sogar zu seinem 'Neuen Gebot' quasi zu seinem Testament, für unser Miteinander.  Die Mitte zwischen Dir und mir bedarf eines anderen Zugangs als zu der in meinem Inneren. Was mache ich, wenn mir nun das Gegenüber nicht so entgegen kommt, dass sich die Mitte zwischen uns öffnen kann?  

Das ist der Punkt. Ich ermuntere an dieser Stelle jeden, den Weg Jesu mit uns Menschen einmal genau zu betrachten, seine Weisungen zu bedenken, um zu begreifen, was wir tun müssen, wie wir uns verhalten müssen, damit sich die Mitte zwischen uns zu Gott öffnen kann. Nämlich

JESUS KAM, UM MIT UNS UND FÜR UNS DIESE MITTE ZU GOTTES DIMENSION ZU ÖFFNEN.

Das war ingewisser Weise eine Überforderung- Die Menschen damals haben das Ungeheuerliche noch nicht begriffen. Um nichts, nun, aber auch gar nichts in der Welt, auch nicht die grausame Kreuzigung, ist er der Versuchung erlegen, uns gegen unsere Freiheit zu solcher Liebe zu zwingen, die die Mitte zwischen ihm und uns zu Gott hin hätte öffnen können. Und um nichts in der Welt, hat er von seiner Liebe zu uns im Bemühen um diesen Himmel zwischen uns abgelassen. Er hat stattdessen um dieser  Öffnung willen gelitten. Er hat sich darin geübt, den Schmerz unseres Unvermögens und unserer Ablehnung anzunehmen anstatt sich dagegen aufzubäumen. Er hat den Schmerz gleichsam 'gegessen' und beharrlich weiter geliebt.

So genau sollen auch wir bei Verweigerung oder Unvermögen einander tun.

Ja das soll unser wichtigstes Tun sein, eh wir zur Sache kommen. Also um dieser geöffneten Mitte willen füreinander bereit sein alles zu geben oder gar zu leiden, falls gefordert, eh wir von der Liebe lassen oder den anderen zwingen oder ihn mit Gewalt zu bewegen versuchen und der Liebe dadurch selber den Rücken kehren. Das scheint z.B. in dem Film 'die Passion' von Mel Ginson am stärksten durch. Der Blick der Liebe Jesu durchzog den ganzen Film stärker als all das Blut. Für mich jedenfalls war das so. Dies soll nach dem Wunsch Jesu immer unser erstes Motiv sein. Denn alles, was wir in einer konkreten Sache gemeinsam tun, kann nur Fortschritt bedeuten, wenn es aus dieser geöffneten Mitte heraus gut getan wird.  Alles andere ist Schein und Kreislauf der Finsternis. Das meint Jesus, wenn er sagt: "Suchet zuerst das Reich Gottes und alles andere wird euch dazugegeben werden."  Die konkreten Dinge laufen dann fast wie von selber, mit der Leichtigkeit des Himmels. Alle Liebe einsetzen: nicht für einen Vorteil für mich, sondern für diese Himmelsöffnung in unserer Mitte. Denn das gemeinsame neue Leben jenseits dieser Öffnung vor Gottes Angesicht und in Gottes Dimension, übertrifft auch schon hier und jetzt alles Leid. Macht es, wenn der Himmel da ist, wie weggeblasen.

Wir haben dann aber leider die überaus große Neigung diesen Himmel festhalten zu wollen. Genau dadurch jedoch entrinnt er uns. Warum? Weil das uns veranlasst, in der Liebe stehen zu bleiben. Der Himmel in Gott ist aber lebendige, fortschreitende Liebe.

 

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.....Anbetung und Eucharistischer Segen auf dem Marienfeld mit Papst Benedikt 

 
         
     

 

Papst Benedikt XVl in der Anbetung mit den Jugendlichen. Ihm wird die wichtige Aufgabe zukommen, das christliche Weltbild anhand der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse neu zu deuten und in ihre Seelsorge und Botschaft zu übersetzen. 

Diese Erkenntnisse  sind von so großartiger, umwälzender Art, dass die Kirche von ihrem bisherigen Knospendasein zur Blüte vorstoßen wird. 

Aber in der Knopse war alles im Keim schon enthalten. Zwar zusammengequetscht und zerknautscht unkenntlich, aber, dass alles vorhanden war,  das muss man begreifen. Und das nachher fast nichts mehr so aussehen wird, wie vorher, ist beim Wechsel von der Knospe zur Blüte dann auch klar. Die Blüte ist ohne die Knospe nicht möglich. Sie bleibt ihr voll verbunden, obwohl sie sie ganz ablöst.

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.....Papst Benedikt XVl mit den Jugendlichen 

 
       
     

 

 

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